PEER.GYNT - LAUT.MALEN

Szenische Lesung mit Live-Zeichnung und Musik

CONCEPT - CONTENT

PEER.GYNT – LAUT.MALEN ist ein szenisches Experiment über Wahrheit und Lüge, Wirklichkeit und Projektion und die Transzendenz der Liebe. Basis sind zwei Klassiker: Henrik Ibsens Peer Gynt und die von Edward Grieg dazu konzipierte Bühnenmusik. Beide Werke werden in der Installation des LAUT.MALENs mit einfachen theatralischen Mitteln erkundet. Die klassischen Partituren bilden Inspiration und Leitfaden. Die Begegnungen von Wort, Bild und Klang werden durch Improvisation erweitert und eröffnen so neue Perspektiven auf den Stoff, der in seiner Abhandlung über das herrschende materialistische Weltbild aktueller denn je ist. Das Kollektiv (Norbert Groh, Hans Kremer, Isabelle Krötsch, Esther Schöpf) ist Ibsens Thesen Mensch sei Du selbst und Mensch sei Dir selbst genug auf der Spur. Das Epos ist auch eine Hommage an die Kraft der Vorstellung und die Magie des Erzählens. Die Imagination des Betrachters wird durch das skizzenhafte Arbeiten zum eigentlichen Akteur. Gleichzeitig hinterfragt diese Werkstatt des Denkens das im Stück thematisierte Kopf-Theater, das für vielen Menschen unserer Zeit Realität geworden ist.


Wort/Spiel: Hans Kremer
Violine/Gesang: Esther Schöpf
Klavier/Akkordeon: Norbert Groh
Live-Zeichnung/Gestaltung: Isabelle Krötsch

 

Photos: Raphael Hadad
Mehr Infos:  www.peer.gynt.ch

erste Collage bei der PEER.GYNT Konzeption

Norwegische Landschaft - Live Zeichnung bei den Proben

Die Trolle

Collage für CD Produktion
- SCHÖNE NEUE WELT

and the winner is : PEER.GYNT
im Irrenhaus

the missing link ...

Cotton, Eberkopf und Ballon gehen unter

Der Traum von Peer Gynt

Einheit im Licht der Ganzheit

Aases Tod

Titel-Collage der CD Produktion
STRINGENDO-MUSIC
http://www.stringendo-music.de

Das CD Ensemble


LAUT.MALEN

Das Format LAUT.MALEN ermöglicht in seiner konzertanten, werkstatt-ähnlichen und auf einen nahbaren Theaterraum konzentrierte Arbeitsform auch großen Werke, bis hin zu Opern, in einem sinnlichen Brennglas aufs Wesentliche verdichtet und in einer intimen Besetzung aufgeführt und gelebt zu werden.
Die Zusammenarbeit mit Esther Schöpf und Norbert Groh, zwei kongenialen und Theater-erfahrenen Musikern, ist ein großer Segen und ein echtes kleines Theater-Wunder und eröffnet einen schier unendlichen Möglichkeitsraum für gemeinsame Kreativität.

Beim Erarbeiten von PEER.GYNT - LAUT.MALEN wurde uns erneut klar: es ist ein dramatisches episches Gedicht.
Vielleicht ist diese Form, einen Schauspieler diese Geschichte durch spielerische Verwandlung und gezeichneter Interaktion in den Köpfen der Zuschauer entstehen zu lassen, überhaupt eine sehr sehr stimmige Form für das große Opus Peer Gynt... Dazu kommt diese grandiose Musik, die Esther Schöpf und Norbert Groh in einer Bearbeitung für Violine und Klavier neu und ganz unmittelbar erfahrbar machen, die diese szenische Lesung mit Live-Zeichnung so bereichert. Es wird zu einer Reise ins innere (Vom Ich zum Selbst) und bringt die Menschen, wie wir bei den Aufführungen am Schauspielhaus Zürich 2017 erfahren durften, wirklich in einen Wahrnehmungszustand, der sie verändert.